Schöne Aussichten

Die Vorfreude auf das eigene Zuhause

Die neuen Gesichter in Boll: Karin (52) und Urs Lüthi (51) sind seit 26 Jahren ein Paar und Inhaber des Berner Restaurants ESSORT. Die passionierte Gastgeberin und der gelernte Koch sind oft und gerne auf Reisen. Zurzeit können die beiden ihrem Hobby nicht wie gewohnt frönen – ob dieser Umstand beim Kauf der Eigentumswohnung am Diessenberg eine Rolle spielte, erfahren Sie im Interview mit dem sympathischen Ehepaar.

Wir befinden uns hier in eurem Restaurant ESSORT. Wie kam es zu diesem speziellen Namen, der als Begriff so ja nicht existiert?
Urs: (lacht) Dieselbe Frage hat uns die Bundespräsidentin, Frau Sommaruga, auch schon gestellt! Wir wollen ehrlich sein; der Name ist gestohlen. Auf die Idee dazu brachte uns der «Brotort» in Bern. Wir fanden den Namen optimal, weil er sehr einprägsam ist.  

Wer gerne gut isst, der kennt das Restaurant ESSORT. Wer steckt dahinter?
Urs: Ich bin in Bolligen aufgewachsen. Nach einer Kochlehre habe ich u.a. beim Schweizerhof und in einigen renommierten Fünfsternehäusern im Ausland gearbeitet. Nach meiner Auslanderfahrung habe ich meine zweite Passion, das Fotografieren, während 12 Jahren als selbständiger Naturfotograf zum Beruf gemacht. Irgendwann gab ich diesen leider brotlosen Job auf. Karin und ich hatten schon immer den Wunsch, zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Die Idee für ein Restaurant bestand bereits 10 Jahre vor dessen Eröffnung!
Karin: Mit Gastronomie kam ich erst spät in Berührung. Ich war 20 Jahre in der Pflege tätig und arbeitete 12 Jahre davon als Masseurin in meiner eigenen Praxis. Danach war die Zeit reif für etwas Neues.

Und etwas ganz Anderes! Hattet ihr keine Angst vor diesem Schritt? Nebst dem Handwerk ist auch betriebswirtschaftliches Know-how gefragt.
Karin:
Doch, wir hatten beide grossen Respekt vor dieser Herausforderung. Den wirtschaftlichen Background hatten wir aber beide von unserer früheren Selbstständigkeit her.
Urs: So ein Unterfangen will seriös aufgegleist sein, das ist das A und O. Dank meinem Zahlenflair war das kein Problem. Und trotzdem kamen wir auf die Welt! Mitarbeiter einzustellen und für sie verantwortlich zu sein ist herausfordernd und setzt einiges an Wissen und Sozialkompetenz voraus.
Karin: Ich finde Menschen sehr spannend und die Interaktion macht mir riesigen Spass.
Urs: Deshalb bist du auch die beste Gastgeberin!

Was man kürzlich sehr schön in der SRF Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» sehen konnte. Herzliche Gratulation zum Sieg! Reisen ist eine weitere grosse Leidenschaft, wie man den vielen eindrücklichen Naturbildern im ESSORT entnehmen kann. Inspirieren euch die Reisen zu neuen kulinarischen Kompositionen?
Urs: Auf jeden Fall! Wir bringen gerne Köstlichkeiten aus aller Welt hierher und vermischen diese mit den einheimischen kulinarischen Geschmäckern und Gepflogenheiten. Das ist auch unser Credo im ESSORT.

Somit sind eure Zutaten nicht ausschliesslich regional. Legt ihr Wert auf regionale Produkte?
Urs:
Was immer wir in der Region bekommen können, kommt aus ihr. Weil wir jedoch auf Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Meeresfrüchte nicht verzichten möchten, können wir nicht ausschliesslich regional einkaufen. Von noch weiter her kommen unsere Gewürze.

Gibt es Destinationen, zu denen ihr immer wieder zurückkehrt, Lieblingsorte, an denen ihr euch wie zuhause fühlt?
Karin: Wir fühlen uns tatsächlich auch in anderen Ländern sehr wohl. Wenn wir reisen, tauchen wir ein und fühlen uns wohl, so wie zuhause. Der Süden Afrikas hat es uns angetan, vor allem Botswana. Aber auch Kanada, Alaska, Hawaii, um nur einige Länder zu nennen, lieben wir besonders. Die Geschmäcker, die Tiere, die Gastfreundschaft, die Landschaft – die Kombination macht es aus!

Im Coronajahr 2020 sah es bei euch sicherlich auch anders aus, was das Reisen angeht?
Karin: Natürlich zwang auch uns das turbulente Jahr dazu, zuhause zu bleiben. Wir haben es uns in unserer Mietwohnung in Kirchlindach gemütlich gemacht.
Urs: Und hatten dadurch auch Zeit, uns weiter mit Wohneigentum zu beschäftigen. 

Ihr erfüllt euch den Traum vom Eigenheim und zieht Ende 2021 an den Diessenberg nach Boll-Vechigen. Wie kam es dazu?
Urs: In Mietwohnungen ist man eingeschränkt und wer Wert auf gepflegtes Wohnen legt, ist preislich sehr schnell auf hohem Niveau. Deshalb streckten wir unsere Fühler schon länger aus.

«Den Diessenberg hatte ich schon lange auf dem Radar»

Urs Lüthi, künftiger Bewohner des Diessenbergs

«ZUERST WOLLTE ICH NICHTS VOM DIESSENBERG WISSEN. DIE AUSSICHT HAT MICH SCHLIESSLICH UMGESTIMMT.»

Karin Lühthi, künftige Bewohnerin des Diessenbergs

Wie kamt ihr auf das Projekt am DIESSENBERG von r + st architekten?
Urs: r + st kennt man natürlich. Ihr geniesst einen guten Ruf. Und den Diessenberg hatte ich schon länger auf dem Radar. Die Lage mit dem fantastischen Weitblick inmitten der Natur hat mich fasziniert. Karin jedoch nicht!
Karin: Ich war auf die Stadt fixiert und konnte mich daher überhaupt nicht für diese Lage erwärmen – mit dem Bauprojekt an sich hatte das jedoch nichts zu tun.
Urs: Bevor wir nach Kirchlindach zogen, wohnten wir über dem ESSORT und hielten von hier aus Ausschau nach Wohneigentum. Am selben Ort zu Arbeiten und zu Wohnen und nach einem stressigen Tag herunterzufahren gestaltete sich schwierig. In Bern etwas zu kaufen, ist jedoch schier unmöglich und auch unbezahlbar. Deshalb gab ich auch den Diessenberg nicht auf und fuhr mit Karin hin, um sie vor Ort von der wunderbaren Lage zu überzeugen.

Gerichte bestehen aus vielen verschiedenen Ideen und Zutaten. Eure Kreativität beim Kochen resultiert in genussvollen Gerichte. Als vielgereistes und kreatives Paar seid ihr sicher voller Ideen für euer zukünftiges Zuhauses?
Karin: Was die Möglichkeiten und die Flexibilität von r + st angeht, so sind wir ebenso begeistert wie beeindruckt: Aus der ursprünglich geplanten 4.5-Zimmerwohnung wurde eine mit 2.5-Zimmern – darauf freuen wir uns enorm.
Urs: Das war matchentscheidend! Zuerst wollten wir eine Attikawohnung. Schlussendlich entschieden wir uns dann doch für eine im Parterre. So können wir die Weite und die Natur noch besser spüren und freuen uns auch auf neue Kontakte. In unserer jetzigen Wohnung waren wir eher abgekapselt.

Da seid ihr im Projekt Diessenberg mit seinen Begegnungs- und Aufenthaltszonen goldrichtig. Dort habt ihr den Batzen und das Weggli; auch ein Rückzug und damit Privatsphäre ist jederzeit möglich.
Urs:
Und das alles zu einem sehr attraktiven Preis!Was uns sehr erstaunte, da r + st eher im oberen Preissegment zu finden ist. Was wir am Diessenberg für unser Geld bekommen, hat uns positiv überrascht.

Mit seinen Speisen bietet der ESSORT ein einzigartiges Genusserlebnis. Apropos Erlebnis: Ihr lasst für eure Wohnung eine sehr grosse Kochinsel anfertigen.
Urs (lacht): Ja, die Kochinsel wird mit 360 x 110 cm riesig! Damit geht ein grosser Traum von mir in Erfüllung. Im ESSORT koche ich nicht mehr so häufig, wie ich mir das wünsche. Umso mehr freue ich mich auf meine eigene Küche, die mit allen Schikanen ausgestattet wird und reichlich Platz für Gäste bietet.

Trotz eurem strengen Alltag im Restaurant empfangt ihr noch Gäste privat?
Karin: Oh ja, sehr gerne sogar! Im Restaurant haben wir nicht genügend Zeit für lange Gespräche mit den Gästen. Umso mehr geniessen wir das gemeinsame Schlemmen, den Austausch und die entspannte Atmosphäre mit Freunden zuhause.

Habt ihr klare Vorstellungen, was die Materialisierung angeht?
Urs:
Ja. Aber mit ganz allen unseren Ideen ist unser Kundenbetreuer von r + st nicht einverstanden (schmunzelt). Wir setzen auf interessante Kombinationen. Die Hauptwohnfläche gestalten wir mit einem fugenlosen Bodenbelag. Dazu kombinieren wir Nussbaumholz und Chrom. Die Berkel Aufschnittmaschine wird auf dem Boden grossartig aussehen! Und auch auf das bunte Bretz-Sofa freuen wir uns.

Im Magazin VIVRE bildet Boll den geografischen Ausgangsort und darin stellen wir auch Hotspots wie den MOREWURSTER vom Dentenberg oder JUMI aus Boll vor – demnächst in eurer Nachbarschaft. Werdet ihr bei ihnen einkaufen?
Urs:
Auf jeden Fall! Lokale und regionale Anbieter zu unterstützen, ist uns sehr wichtig. Hinzu kommt der Spassfaktor; direkt im Ort einzukaufen ist einfach schön.

Herzlichen Dank für das offene Gespräch!

 

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